Sassafras (Fenchelholz)

SASSAFRAS ALBIDUM (NUTT.) NEES VAR. MOLLE (RA F.) FERN. (SASSAFRAS OFFICINALE TH. Nass ET EBERM.)

Lorbeerbaumgewächse, LAURACEAE

Arzneilich verwendete Pflanzenteile: Das Wurzelholz und das daraus gewonnene ätherische Öl.

Drogenbezeiclmung: Sassafras(wurzel)holz = SASSAFRAS LIGNUM (früher: LIGNUM SASSAFRAS), Sassafrasöl = SASSAFRAS AETHEROLEUM (früher= OLEUM SASSAFRAS).

Botanik: Vorkommen: Im atlantischen Nordamerika von Florida bis Kanada bildet der Sassafrasbaum ausgedehnte Wälder. Dort wird er bis über 30 m hoch.

Sassafras

Ernte und Aufbereitung: In der Hauptsache gewinnt man die Droge in den US-Staaten New Jersey, Pennsylvania und Nordcarolina. Jeweils im Herbst werden die Wurzeln ausgegraben, von der Wurzelrinde befreit und zerkleinert. Größere Scheite oder unregelmäßige Blöcke gelangen zum Drogengroßhandel, der sie dann weiter zerkleinert.

Inhaltsstoffe (Wirkstofle): Etwa 1 bis 2 % ätherisches Öl mit Safrol; Gerbstoffe, Gerbstoffrot, Harz, Wachs, Schleim, Zucker und Sitosterol.

Heilwirkung und Anwendung: Sassafras wird heute medizinisch kaum noch verwendet. Man findet die Droge jedoch noch recht häufig in den sogenannten Blutreinigungstees. Hier ist sie vielleicht doch mehr als eine schmückende Beigabe, denn sie besitzt eine leicht diuretische (wasser treibende) Wirkung.

Nebenwirkungen: Überdosierung führt zu Nierenreizungen.

Wegen des Gehalts an Safrol ist eine krebserregende Wirkung nicht auszuschließen.

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