Sabal (Sägepalme)

SERENOA REPENS (BARTR.) SMALL (SERENOA SERRULATA [MICHX.] NICHOLS.)
Palmengewächse, ARECACEAE (PALMAE)

Arzneilich verwendete Pflanzenteile: Die Frucht.

Drogenbezeichnung: Sägepalmfrüchte (Sabalfrüchte) = SABALIS SERRULATI FRUCTUS (früher: FRUCTUS SABALIS SERRULATI).

Botanik: Vorkommen und Pflanzenbeschreibung: Die Stammpflanze ist eine Zwergpalme und in den küstennahen Südstaaten der USA beheimatet.

Die Sägepalme besitzt ein kriechendes Rhizom (Wurzelstock) und fächerförmig scharf gesägte Blätter mit stacheligen Blattstielen. Die kleinen Blüten sind in dichtbehaarten Blütenkolben angeordnet. Die Beeren, einsamige Steinfrüchte, sind braunschwarz gefärbt, glatt und zuweilen ölig.

Ernte und Aufbereitung: Die reifen Früchte, die die Größe von Oliven besitzen und dunkelrot bis braun sind, werden geerntet und entweder ge trocknet oder in frischem Zustand zu Arzneimitteln verarbeitet.

Inhaltsstoffe (Wirkstoffe): Wie alle Samen und Früchte enthalten auch diese Beeren reichlich fettes Öl. Daneben findet man ätherisches Öl, Carotin, Flavone, Fermente, Gerbstoffe, Zucker und Sitosterin. 

Heilwirkung und Anwendung: Die Früchte oder die Samen selbst werden nicht gebraucht, hingegen die galenischen Zubereitungen (Auszüge aus den Früchten) recht häufig zur Behandlung von Blasen- und Prostataerkrankungen, Harnverhaltung, Impotenz, Entzündungen des Uterus und bei Unterwentwicklung der Brüste. In jedem Fall sollte man Einsatz und Dosierung von Sabalserrulata-Präparaten dem Arzt überlassen!

Anwendung in der Homöopathie: Die Verwendung des Homöopathikums Sabal serrulata ist die gleiche wie die Verwendung in der Schulmedizin. Gebraucht wird das Mittel als Urtinktur (Ø) sowie in den Potenzen D1 bis D3.

Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

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